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All about Vincent van Gogh

 



Wie ist diese Arbeit aufgebaut?
    In einem Minimalkatalog, einer Art „Erstlesefibel“ erfährt der astrologische Laie die wichtigsten Grundlagen: die im Text verwendeten „Buchstaben“ und ein wenig „astrologische Grammatik“. Das muss leider sein.

    Das I. Kapitel ist bereits der Einstieg in die systematische Ausdeutung des Geburtshoroskopes des Künstlers. Innerhalb dieses Kapitels werden die einzelnen Faktoren, mit denen die Astrologie arbeitet vorgestellt und ihre Vernetzung untereinander kommentiert. Beispielsweise die Frage: Was bedeutet die Stellung der Venus als Prinzip in einem Horoskop? Wie ist dieses Symbol für Balance in das Geburtsbild eingebettet? Wie „kompatibel“ verhält es sich zu den anderen Anlagen? Oder anders ausgedrückt: Was fördert, was hemmt dieses Prinzip? Von der vielgeliebten Venus hier direkt ein Sprung ins II. Kapitel.

    Warum klappt´s nicht mit dem Partner?, fragt ein sinniger Werbespruch, der sich gut eignet, in das interessante Gebiet der Partnerhoroskope überzuleiten. Modern ausgedrückt: Stimmt es mit der gegenseitigen Chemie, dann klappt es auch (meistens) mit dem Partner!
    So einfach ist es nun im wahren Leben nicht, aber die astrologischen Betrachtungen helfen zu verstehen, welche Hemmschuhe ein harmonisches oder wenigstens erträgliches Zusammenleben behindern können.
    Dieses Kapitel widmet sich ausgiebig der Frage: Weshalb hatte Vincent van Gogh kein Glück mit seinen Frauenbeziehungen? Warum zog er immer die Falschen an oder sie ihn? Gibt es da ein Lebensmuster, das unterirdisch in eine bestimmte Richtung zieht?
    Eine eigene Studie wird der einzigen Frau gewidmet, mit der van Gogh über den Zeitraum von rund anderhalb Jahren zusammenlebte: Clasina Hoornik. Mit ihr und ihrem kleinen Sohn führt der angehende Künstler so etwas wie ein Familienleben in Den Haag, das aber keinen Bestand hat.In diesem Kapitel erscheinen auch die Beziehungen zu den beiden Männern, die der Künstler als Freunde ansah und die ihn schmerzlich enttäuschten: Paul Gauguin der kurze Zeit mit van Gogh in dessen Haus in Arles zusammenlebte und der im Streit von seinem Künstlerkollegen schied. Nach seinem Weggang glitt der Zurückbleibende immer tiefer in eine seelische Krise, benahm sich auffällig und sonderbar. Ein wahnsinniger Künstler! So ein Urteil ist schnell zur Hand, wenn auch nicht bewiesen. Die Flucht nach St. Remy ins Hospital für psychisch Kranke rettet ihn vor böswilligen Zungen, doch eine Heilung ist unter den dortigen Lebensumständen nicht zu erwarten.
    Zuletzt zieht es den Maler wieder Richtung Norden. In Auvers-sur-Oise trifft er auf den Arzt Dr. Gachet, dem er Freundschaft entgegenbringt, die mit einem Eklat endet. In dem kleinen Ort beendet van Gogh sein Leben selbst und ist dort auch begraben.

    Das III. Kapitel zeigt den Künstler in seinen familiären Beziehungen. Woran kann es liegen, dass sich Eltern und Sohn immer mehr auseinanderleben? Wer versteht wen nicht? Und wie steht es mit der Beziehung zu Bruder Theo, der den Künstler jahrelang finanziell unterstützt und ein halbes Jahr nach Vincent stirbt? War das hochgepriesene brüderliche Verstehen so ungetrübt wie meistens dargestellt? Was die Astrologie zu diesem Fragenkomplex erklärend beitragen kann, erfährt man in diesem Buch.

    Der abschließende Teil dieser Arbeit streift kurz die Beziehung zum Künstlerfreund Emile Bernard, der am Beginnen seiner künstlerischen Laufbahn die Lebenswege von Vincent van Gogh und Paul Gauguin kreuzte.



Letze Änderung: 02.07.2003